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Digitale Inklusion bedeutet, dass alle uneingeschränkt und ohne Barrieren am digitalen Leben teilhaben können. Wenn man auf achtet, wandelt sich das in der Praxis oft zur digitalen Exklusion in vielen Feldern des Lebens.
bpb.de/lernen/digitale-bildung

@mrdatenschutz
Spannende Zusammenstellung von Beiträgen zu dem Thema! Auf die schnelle konnte ich aber nicht denjenigen finden, der Inklusion dem Datenschutz gegenüberstellt. Inwiefern entsteht Spannung zwischen diesen Zielsetzungen?

@hanno Danke für das Kommentar :) Der BPB-Beitrag zeigt gute Definitions-Versuche zur digitalen Inklusion auf. Die Schlussfolgerung der digitalen Exklusion ist gleichsam meine Einschätzung, die ich gerne mit einigen Beispielen untermauere. Nehmen wir das Thema Payment: Barzahlung ist datenschutzfreundlich, wird aber immer mehr verdrängt. In Schweden kommt man damit z.B. nicht sehr weit. Außerdem wird heutzutage ein Smartphone quasi vorausgesetzt. Doch ohne Google Play Services funktionieren einige Programme nicht. Auch Reisen ist ein dateninvasives Thema. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird allgemein immer stärker von der Herausgabe von Daten abhängig gemacht. Entweder man passt sich an oder ist gezwungen Verzicht zu üben. Das ist die Quintessenz, die zum Nachdenken anregen sollte.

@mrdatenschutz
Ok, dann verstehe ich das Argument -- das erlebe ich schließlich selbst regelmäßig (insbesondere, wie du erwähnst, in Schweden). Ich dachte erst, dass die Schlussfolgerung wäre, Datenschutzbemühungen führen zur Exklusion anderer Personen und Gruppen. Ich nahm an, dass hier das Argument wäre, dass die datenschutzfreundlichen Alternativen eventuell nicht inkludierend genug sind und war an konkreten Beispielen interessiert.
Danke für die Erklärung!

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